Eigentümer von Baulücken und Leerständen sind gefragt!

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Fragebogenaktion im Projekt Flächenmanagement der ILE-Region Iller-Roth-Biber startet

 

Die Gemeinde Roggenburg ist Mitglied der ILE-Region Iller-Roth-Biber, zu der die Stadt Illertissen sowie die (Markt-) Gemeinden Buch, Kellmünz a.d. Iller, Oberroth, Osterberg, Roggenburg und Unterroth zählen. Diese haben Anfang 2020 das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) verabschiedet, in dem Maßnahmen und Projekte in Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wurden, die die Region langfristig und nachhaltig weiterhin lebenswert machen.

 

Als ein bereits umgesetztes ILE-Projekt wurde für alle Kommunen mit ihren Ortsteilen eine flächendeckende Erhebung von Innenentwicklungspotenzialen durchgeführt. Dabei geht es auch darum, eine ressourcenschonende und vorausschauende innerörtliche Siedlungsentwicklung zur Einsparung von Bauflächen auf der grünen Wiese zu betreiben und die Böden und freie Landschaft am Siedlungsrand zu erhalten. Bei der Erhebung wurden u.a. Baulücken, Leerstände und Brachflächen erfasst und wird zukünftig kontinuierlich fortgeschrieben.

 

Die Bestandsaufnahme hat gezeigt, dass die Anzahl vorhandener Baulücken im Siedlungsbestand in den sieben Kommunen beträchtlich ist! Aber auch Leerstände treten inzwischen in Erscheinung und prägen das Ortsbild negativ. Über die Bestandsaufnahme hinaus soll nun durch eine Befragung herausgefunden werden, ob seitens der Eigentümer Beratungsbedarf hinsichtlich der Nutzung und/oder Sanierung besteht oder ob eventuell der Verkauf beabsichtigt ist.

 

Attraktives Angebot an Bauflächen ist wichtig

Die Verwaltung erhält häufig Anfragen nach Baugrundstücken im gewachsenen Siedlungsbereich. Ziel der Verwaltung ist es, durch Kenntnis von verkaufsbereiten Eigentümern interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein breiteres und damit auch attraktiveres Angebotsspektrum bieten zu können.

 

Von der Innenentwicklung profitieren

Gleichzeitig liegt es auch im Interesse der Gemeinde, dass freie Grundstücke in bereits erschlossenen Bereichen bebaut und Leerstände wieder genutzt werden. Negative Effekte für das Ortsbild können so vermieden werden. Die technische Erschließung (Kanal, Wasser, Breitband, Strom,) wird effizienter genutzt. Das gilt auch für den Erhalt der sozialen Infrastruktur, die durch Zuzug von Familien gestärkt wird. Es geht um Vorteile und Kostenersparnisse sowohl für die Kommune als auch für die einzelnen Bürger bzw. Anlieger.

 

Wir sind auf Ihre Mitarbeit angewiesen!

In Kürze werden Fragebögen zusammen mit einem Anschreiben an die Eigentümer verschickt. Das Ausfüllen des zweiseitigen Fragebogens ist freiwillig und verpflichtet zu nichts. Die Angaben in den Fragebögen werden streng vertraulich und ausschließlich für diese internen Zwecke verwendet. Ihre Unterstützung hilft uns, eine attraktive, kosten- und flächensparende Siedlungsentwicklung zu verfolgen.

 

Sollten Sie Fragen konkret zum Fragebogen oder zum Projekt allgemein haben, wenden sie sich bitte an Bürgermeister Mathias Stölzle – Tel.9696-10 oder an Frau Annette Istl – Tel. 9696-13.

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